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Problemstellung/Thema:
Durch den stetigen Ausbau der Infrastruktur in den Lebensräumen der Fischotter steigen die Totfunde rapide an. Es liegt in den Händen der SchülerInnen als Team eine Lösung zu finden, um vielen Fischottern ein sichereres Leben zu ermöglichen.

Unterrichtsmaterial für:

Klasse 5-7

bis zu 10+ Schulstunden

deine Schule erhält:

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3 oder 6 Monate Zugriff auf das Unterrichtsmaterial

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2 Wochen lang Experimente direkt in deine Schule

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ab 139,99€

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*Eine kostenlose Umbuchung, ohne Angabe von Gründen, ist bis zwei Wochen vor Erhalt der Experimente problemlos möglich.

Schutzmöglichkeiten für Fischotter 
Wie können wir sie schützen?

Lehrplan-Schnittstellen

Experimente & Tools

Sketchnoting

Mitwirkende WissenschaftlerInnen

Simon Rohner, Wissenschaftler ITAW
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Simon Rohner

Forschung an Fischottern

 

Canva

Miro-Mindmapping

Anschlussprojekt-Otterspotter

Experiment-Stromlinienförmigkeit

Power-Point

3D-Slash

Disney-Methode

3D gedruckte Schädel

Experiment-Thermoregulation

Bionik

systematische Beobachtung

menschl. Einflüsse

Beutespektrum

Evolution / Anpassung

Ökosystem & Lebensraum

Aufgaben-Strukturplan (Rotationsmodell)

Aufgabe 1 (25-30min):
Steckbrief

Aufgabe 7 (30-45min):
Totfund-Statistik

Aufgabe 6 (35-45min):
Monitoring

Aufgabe 2 (30-45min):
Ökosystem

Aufgabe 3 (35-45min):
Körperbau (Hydrodynamik)

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Aufgabe 4 (35-45min):
Beutespektrum

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Aufgabe 5 (30-45min):
Thermoregulation

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Finale Aufgabe (80-100min):
Brücken-Problem

Anschlussprojekt:
Otterspotter

*Die hier aufgeführte Arbeitsmethode ist lediglich eine Empfehlung. Die Lehrkraft kann selbstverständlich frei entscheiden, welche Aufgaben und welcher Struktur die Gruppen arbeiten sollen.

 

Aufgabe 1: Steckbrief

25-30min

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Als Einstieg in das Thema „Schutzmöglichkeiten für Fischotter“ erarbeiten sich die SchülerInnen einen informativen Steckbrief als Nachschlagewerk für die weiteren Aufgaben der Projektarbeit. Die Fakten zu dem Fischotter erhalten die SchülerInnen aus einem Lückentext, der mit den gefunden Wörtern aus dem Suchsel ausgefüllt wird. Mit der ersten Aufgabe erfahren die SchülerInnen bereits viel über Herkunft, Verbreitung, Lebensraum und Körperbau des Säugetiers.

Fischotter ein heimisches Säugetier

Artenkenntnis

europäische Länder

Steckbrief

Atlas-Arbeit

Wörter-Suchsel

Lückentext

 

Aufgabe 2: Ökosystem

30-45min

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Bei dieser Aufgabe wird der Lebensraum des Fischotters, das Ökosystem „Süßwasser“, detaillierter erforscht. Es werden die darin lebenden Produzenten, Destruenten und Konsumenten kennengelernt, indem sie zu einem übersichtlichen Schaubild zusammengefasst werden. Aber nicht nur das Süßwasser wird unter die Lupe genommen, sondern auch das Ökosystem „Wald“ und die darin vorkommenden biotopischen und biozönischen Umweltfaktoren.

Ökosystem

Biotop/Biozönose

Destruenten / Produzenten / Konsumenten

A3-Schaubild -> ausschneiden u. aufkleben

 

Aufgabe 3: Körperbau (hydrodynamik)

35-45min

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Das Experiment „Thermoregulation“ dient der Erforschung, warum die Fischotter im Wasser und bei kaltem Klima nicht frieren. Anhand eines echten Otterfells werden die SchülerInnen an ihrer eigenen Haut spüren, welchen Unterschied es ausmacht, ein so dichtes Fell wie das des Fischotters am Körper zu haben. Um die Temperatur zu messen, wird ein Rotpunkt-Thermometer genutzt, um genaue Ergebnisse zu erhalten.  Doch was könnte genaue Ergebnisse verfälschen? Das wird sich am Ende des Experimentes noch einmal gefragt.

Bionik

Stromlinienform

Evolution

Experiment-Stromlinienförmigkeit

Bionik-Quiz

 

Aufgabe 4: Beutesprektrum

35-45min

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Hier erwartet den SchülerInnen ein Experiment, indem die Frage beantwortet wird, warum der Fischotter der „Usain Bolt“ des Süßwassers ist. Drei Holzformen unterschiedlichsten stromlinienförmigen Aufbaus treten gegeneinander an, indem die Geschwindigkeit in einer mit Wasser gefüllten Plexiglasröhre gemessen wird. Zum Schluss wird gebrainstormt, bei welchen Erfindungen der Mensch überall die Tierwelt als Vorbild hatte.

Evolution

Schädel u. Gebiss

Unterschied Carnivor, Herbivor u. Omnivor

Zahnformel:Mensch, Reh, Seehund, Otter

3D-Schädel

Zahnformel-Abbildung

Aufgabe 5: Thermoregulation

30-45min

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Nahrung ist ein weiterer wichtiger Faktor in Bezug auf die Anpassung an die Umwelt. Mit maßstabsgetreuen 3D-Schädeln vom Damwild, Seehund und Fischotter werden Unterschiede und Gemeinsamkeiten erkundet. Die Tiere sind aus dem Grund gewählt, um den Fischotter sowohl mit einem terrestrischen als auch einem aquatischen Wildtier vergleichen zu können. Als Transferleistung sollen sich die SchülerInnen zudem Gedanken machen, inwiefern sich ihr eigenes Gebiss von dem der Tiere unterscheidet.

Evolution

Temperaturanpassung

Tier-Kälte-Wärme-Vergleich

Experiment-Thermoregulation

 
 

Aufgabe 6: Monitoring

35-45min

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Damit die Tierwelt verstanden werden kann, müssen die WissenschaftlerInnen den Lebensbereich, das Verhalten der Tiere und die Interaktion untereinander überwachen und erforschen, das sogenannte „Monitoring“. Die SchülerInnen lernen in dieser Aufgabe den Unterschied zwischen der Erfassung „mit und ohne System“ und die wichtigsten Faktoren, worauf beim Überwachen der Tierwelt geachtet werden muss. Mit dem erlernten Wissen ist nun Transferanwendung gefragt. Die SchülerInnen entwerfen selbst eine Monitoring-Skizze zu „Hirschen im Wald“ und „Seemöwen im Meer“.

wissenschaftliches Arbeiten

Erfassung mit u. ohne System

Monitoring-Methoden

Monitoringskizze Hirsche + Video

Monitoringskizze Seelöwen + Video

Wildtierkamera Fischotter

 

Aufgabe 7 + finale Aufgabe

30-45min

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Diese Aufgabe behandelt das Thema der Forschungskiste, „Schutzmöglichkeiten für Fischotter“. Als Einstieg dienen zwei Statistiken, die das aktuelle Problem in Zahlen darstellt. Immer mehr Fischotter verenden direkt oder indirekt an Autounfällen. Der Grund ist der rapide Ausbau der Infrastruktur, welcher sich über die natürlichen Lebensräume von Wildtieren erstreckt. Anhand einer fast 30-jährigen Statistik sollen die SchülerInnen eine selbst gestaltete übersichtliche Statistik entwerfen, in der sie einen guten Überblick über einen langjährigen, ansteigenden Trend der Totfunde bekommen.

 

 

Das grundlegende Problem sind die otterunfreundlichen Brücken, von denen es aktuell noch viel zu viele gibt. Die SchülerInnen entwerfen nun mit dem erlernten Wissen eine Skizze zu einer otterfreundliche Brücke. Für die Ausarbeitung wird die „Disney-Methode“ angewandt, um einen breiten Ideenpool zu generieren, bei dem die SchülerInnen in viele verschiedene Rollen schlüpfen.

Mit einem einfach bedienbaren Modellierungsprogramm (Funktion wie „Minecraft“) wird die Skizze nun zu einer echten Brücke, die dann auf einem „One-Pager“ mit all ihren Infos der Klasse präsentiert wird.

Ein Problem aus aktuellen Forschungsprojekten wird somit nicht nur bearbeitet, sondern es wird ein realer Lösungsvorschlag von den SchülerInnen ausgearbeitet, damit die Fischotter sicher über die Straßen kommen.

80-100min

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menschl. Einflüsse

Auswirkungen menschl. Handelns

"Otter-freundliche" Brücken

Canva-Diagramme

3D-Slash (CAD-Programm)

Disneymethode (Brainstorming)

Statistiken deuten

One-Pager-Präsentation

 

Anschlussprojekt: Otterspotter

???

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Darüber hinaus möchten wir dazu anregen, dass du mit deiner Klasse eine oder mehrere Brücken in euer Umgebung aufsuchst, an denen nicht bereits tierfreundliche Querungsmöglichkeiten etabliert wurden. Die Klasse soll zusammen mit dir bewerten, ob hier eine Barriere für Fischotter besteht und Ausschau nach Spuren vom Fischotter halten. Bei diesem Projekt arbeiten wir mit der Aktion Fischotterschutz e. V. zusammen, die eine App namens „Otterspotter“ entwickelt hat um solche Fischotter-Meldungen mit Leichtigkeit tätigen zu können. Somit werdet ihr Teil eines deutschlandweiten Monitoringprogramms, um den Tieren eine sichere Straßenüberquerung zu ermöglichen.